Meine Erlebnisse bei online und Live Pokerturnieren (Peter, 66)

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Mein Name ist Peter, ich bin jetzt 66 Jahre und wohne in der Stadt Dresden, welche auch als Elbflorenz bezeichnet wird. Vor etwa 8 bis 10 Jahren begann ich, mich für das Pokerspiel Texas Holdem zu interessieren. Die Spielregeln kannte ich schon aus der Jugendzeit. Allerdings wurde in der damaligen DDR eher Skat, Doppelkopf oder Schach gespielt. Pokerturniere, welche im Fernsehen übertragen wurden, weckten meine Aufmerksamkeit. Besonders beeindruckt hat mich die Legende Doyle Brunson, welcher auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen konnte. In einem Turnier hatte Doyle zwei Könige auf der Hand. Bei einem Gebot warf er die Karten sofort weg, denn es stand die Vermutung im Raum, sein Gegner könnte zwei Asse auf der Hand haben. Es war tatsächlich so, sein Gegenspieler hatte die zwei Asse und hätte gewonnen. Ich war beeindruckt von so viel Spürsinn, denn ich hätte mit zwei Königen als Starthand weitergespielt.

Später wollte ich eigene Erfahrungen sammeln und meldete mich bei Party-Poker an. Meine Meinung war, es muss um echtes Geld gespielt werden, auch wenn nur wenige Euros zum Einsatz kommen. Es gibt auch Turniere, wo kostenlos gespielt werden kann. Bei derartigen Veranstaltungen setzen die Teilnehmer auf die unmöglichsten Kartenkombinationen, denn es gibt ja nichts zu verlieren. Auf eine derartige Weise ist es unmöglich, sein eigenes spielerisches Können zu verbessern.

Am liebsten nahm ich an Turnieren teil. Hier stand der Einsatz vor Beginn der Spiele fest und es konnte nicht mehr an Geld verloren werden. Bei Erfolg waren entsprechend der Platzierung festgelegte Gewinne möglich. In den ersten Spielen konnte ich einige Turniere gewinnen. Zurückblickend war es einfach etwas Anfängerglück. Auf lange Sicht ist diese Spielweise, welche ich an den Tag legte, nicht erfolgreich und genau so traf es ein. Meine Serie ging zu Ende und die Dollars wechselten den Besitzer. So konnte es nicht weitergehen und eine Lösung musste her.

In einer Buchhandlung kaufte ich mir zwei Bücher, welche sich mit dem Pokerspiel beschäftigten. Der erste wichtige Ratschlag war, ein Pokerspieler muss Geduld haben. Viele Runden gehen vorüber, bis der Profi das richtige Blatt auf der Hand hält und seine Einsätze macht. Früher dachte ich, ein Bluff ist eine tolle Sache, den Gegner über den Tisch zu ziehen. Heute weiß ich, richtige Profis bluffen sehr selten. Funktioniert dieses Manöver nicht, steht man mit leeren Händen da und hat unter Umständen sehr viel Chips verloren. Eine komplizierte Angelegenheit für Neulinge sind Outs. Unter Outs verstehen die Pokerspieler die Verbesserung einer mäßigen Hand. Durch ein Weiterspielen werden die Varianten erhöht und es ist ein Gewinn gegenüber einer zu Beginn stärkeren Hand möglich. Allerdings bleiben den Spielern im Onlinebereich nur wenige Sekunden übrig, um die richtige Entscheidung zu treffen. Profispieler haben auf diesem Gebiet weniger Probleme.

Meine Teilnahme an einem live Pokerturnier

Auf einem Plakat in Dresden wurde ein Pokerturnier beworben. Bis jetzt hatte ich nur im Internet gespielt und wollte einmal das Pokerface meiner Gegner sehen. Mit 25 Euro war das Buy In sehr moderat angesetzt. Allerdings gab es kein Geld zu gewinnen, die Preise waren verschiedene Sachwerte. Am betreffenden Tag war ich pünktlich im betreffenden Lokal, um nichts zu verpassen. Es dauerte noch eine ganze Weile, bis alle Teilnehmer ihre Gebühr bezahlt hatten und die Sitzverteilung ausgelost wurde. Gleich in der ersten Vorrunde belegte ich unerwarteter Weise an meinem Tisch den ersten Platz. Nun musste ich warten, bis die 20 Teilnehmer gefunden wurden, welche in der Endrunde spielen durften. Wer in der Vorrunde ausgeschieden war, konnte sich mit weiteren 25 Euro erneut einkaufen und hoffen, an dem Einzeltisch den Platz 1 zu belegen. Dieser zweite Weg sicherte einigen Spielern die Möglichkeit, die Endrunde zu erreichen.

Erst nach Mitternacht standen die 20 Finalisten fest. Das Endspiel begann an zwei Tischen mit jeweils 10 Personen. Besonders in Erinnerung blieb ein Spieler, welcher schon reichlich Alkohol getrunken hatte und durch sein Verhalten andere Teilnehmer nervte. Er spielte die unmöglichsten Karten und das Fatale war, diese Person gewann das Spiel. Der Teilnehmer grölte herum und bezeichnete sich als besonders guter Spieler. Die Verlierer wurden als Versager und Nichtskönner bezeichnet, was für die ausgeschiedenen Spieler als sehr verletzend empfunden wurde. Auch die Zuschauer waren geschockt, wie unangenehm sich dieser Pokerer verhält. Durch den Schiedsrichter wurde immer darauf geachtet, dass an beiden Tischen etwa die gleiche Anzahl an Teilnehmern saß. Es kam, wie es kommen musste, der Trunkenbold wurde an meinen Tisch platziert.

Einige Spieler am Nachbartisch mussten das Feld räumen, der Chaot hatte wieder durch All In gewonnen. Ich nahm mir vor, besonders aufmerksam zu sein und nur gute Startkarten zu spielen. Zwei weitere Spieler an meinem Tisch hatten weniger Glück und sind ausgeschieden. Ein Teilnehmer hat ausgerechnet gegen den Säufer verloren. Irgendwann hatte ich zwei Könige auf der Hand. Der Trunkenbold musste vor mir setzen und ich ging mit. Im Flop kam ein weiterer König und kein As war zu sehen. Danach kamen noch eine 3 und 7 auf den Tisch. Mit lallenden Worten ging mein Gegner wieder All In. Jetzt sah ich die Möglichkeit diesen Kotzbrocken aus dem Spiel zu kegeln, denn mein Stapel an Chips war etwas größer. Ich setze meinen Anteil und die Karten wurden aufgedeckt. Tatsächlich blickte ich auf zwei Asse, doch mein Drilling war besser. Beim Abgang wollte ich nicht noch Öl ins Feuer gießen und deshalb grinste ich süffisant für mich hin.

Nun hatte ich nur noch vier Gegner am Tisch. Zwei der anderen Teilnehmer schossen sich gegenseitig durch falsche Spielweise ins Aus. Jetzt saß ich einen sehr gefährlichen Spieler gegenüber, welcher es ebenfalls sehr weit gebracht hat. Nach einigen unbedeutenden Spielen hatte ich As und König auf der Hand. Der Flop zeigte nur niedrige Karten, ich sah meine Chance. Mein Gegner setzte alles. In meinem Kopf kreisten die Gedanken. Jetzt ich der Augenblick gekommen, um das Turnier zu beenden. Außerdem war ich etwas müde und hatte keine Lust auf Verlängerung. Meine Worte. „All In“. Die letzten beiden Karten, welche aufgedeckt wurden, waren roter Bube und die eine 2. Mein Gegner hatte As und Dame auf der Hand. Somit war ich der Gewinner des Turniers. Der erste Preis war ein Fernsehgerät, welches ich mit nach Hause nehmen durfte. So konnte ich mein altes Röhrengerät gegen einen Flachbildschirm austauschen.

Leider war dies der einzige größere Erfolg. Im Internet war mir später das Glück weniger hold und habe deshalb das Pokern vorübergehend aufgegeben. Durch das Zappen über die Fernsehkanäle stieß ich auf ein Pokerturnier mit prominenten deutschen Teilnehmern. Meine Begeisterung wurde geweckt und ich versuchte mein Glück erneut über das Internet. Neben den klassischen Turnieren von Texas Holdem, versuchte ich auch Cash Game zu spielen. Diese Art zu pokern wurde für mich ein einziges Fiasko. So wendete ich mich sehr schnell wieder den Turnieren zu. Am besten verliefen bei mir die Spiele, wenn zum Start nur 6 Spieler am Tisch saßen. Im Laufe der Zeit habe ich mich auf diese Variante spezialisiert, allerdings nur mäßige Erfolge erzielt. Ich sehe das Pokern als eine nette Abwechslung in der Freizeit und nicht als Geldquelle.

Ich denke, die meisten Spieler frönen Pokern als Hobby. Nur wenige Menschen haben das Zeug dazu, um von diesem Spiel zu leben. Bei großen Turnieren kann das Buy-In mehrere Tausend Euros betragen. Kommt da ein Teilnehmer nicht ins Geld, so sind die ganzen Mäuse futsch. Derartige große Summen zu verspielen, können sich nicht sehr viele Menschen leisten. Darum sollten wir Pokern sehen, was es ist, es ist ein Spiel.

Erfahrungsbericht geschrieben von Peter, 66 Jahre, aus Dresden

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